Mit ‘tv’ verschlagwortete Einträge

Beste Reste

September 3, 2008

Beim Zappen auf puls4 hängengeblieben. „Christina Lugners VIP Club“ – immer gut für eine Wette:

Welcher C-Promi ist verzweifelt genug, um sich dort auf die Couch zu setzen?

Als Service für alle, die die Sendung versäumt haben, präsentieren wir die Verzweifelten der Woche:

Andrea Buday
Society-“Expertin“ einer U-Bahn-Gratiszeitung. Hatte keine Zeit für eine vernünftige Frisur, weswegen sie eine Art Tischtuch auf dem Kopf trägt. Trägt außerdem ein Top, dass um gute zwei Nummern zu klein ist, weswegen sich am Rücken eine imposante Fettschürze bildet.

Martina Kaiser
Selbst puls4 weiß nicht, wer das überhaupt ist, weshalb beim Namensinsert statt einer Berufsbezeichnung einfach ihre Homepage eingeblendet wird. Kurzer Check: Die überwuzelte Dame ist „popsängerin / songwriter / moderatorin / djane“. Aha. Sorgt für gelangweilte Stille unter den Mitdiskutanten, sobald sie ihr neues Djane-Projekt erwähnt und von ihren Dj-Gigs erzählt (was sie gerne macht).

Waterloo
Der selbsternannte Austroindianer kommt mit weit offenem Hemd. Was auf den ersten Blick wie imposantes Brusthaar aussieht, ist bei näherer Betrachtung ein Faltenmeer.

Christian Hütter
WTF? Ist Sänger oder dergleichen. Trägt die Toni-Polster-Gedenkfrisur von 1988. Sonst weitestgehend unwichtig …

Mr. Bean macht sichs selbst

August 7, 2008

Die Experten beim TV-Magazin „tele“ haben entdeckt, was lieber unentdeckt geblieben wäre: einen Mr.-Bean-Porno, Spezialthema Masturbation. Zur Ankündigung der Ausstrahlung auf dem allseits beliebten Erotikkanal SuperRTL hat „tele“ dankenswerterweise ein nur wenig anzügliches Foto aus dem Film zur Illustration verwendet. Keep up the good work!

„Meine größte Schwäche: Gleichgültigkeit“

August 7, 2008

Martin Lang ist der Sportmoderator bei „Wien Heute“. Aber eigentlich ist er die Antithese zum Sportmoderator. Schaut er direkt in die Kamera, beginnt sein rechtes Auge zu zucken und symbolisiert, wie unwohl er sich in seinem schultergepolsterten Sakko bei direktem Kamerakontakt fühlt. Irgendwie hat man dann Mitleid mit ihm. Schließlich hat jeder schon einmal versucht, sich in einer Rolle zu behaupten, die einem so überhaupt nicht liegt. Sportmoderator zum Beispiel.

In seinem Profil auf orf.at steht zu lesen, dass Martin Langs größte Schwäche Gleichgültigkeit ist. Damit wäre erklärt, warum er am Tag der Bestellung des neuen ÖFB-Teamchefs ungerührt dem geneigten „Wien Heute“-Zuschauer einzureden versuchte, dass eben dieser Teamchef mit Vornamen „Karol“ hieße. Nicht einmal, nicht zweimal … immer wieder „Karol“.

Trotzdem nehme ich Martin Lang Gleichgültigkeit als Begründung für solche Fehler nicht ab. Es ist schlicht und einfach Konzentrationsschwäche. Wenn man dermaßen darauf konzentriert ist, einen Sportmoderator zu imitieren, dann können einem schon einmal inhaltliche Fehler passieren.

P.S.: Karel!