Mit ‘kurier’ verschlagwortete Einträge

Verriefenstahlung

August 24, 2008

Erst vergangene Woche hat sich Matthias Heine von der „Berliner Morgenpost“ dadurch ausgezeichnet, dass er die gelben Bewertungssterne bei ebay mit Antisemitismus in Verbindung brachte.

Diese Woche hat „Kurier“-Redakteur Harald Schume die falsche Pillendose erwischt einen Geistesblitz zu Papier gebracht:

Christine Reiler für Arme

August 21, 2008

„Kurier“-Starjournalistin Christine Reiler hat zuletzt in unnachahmlicher Weise aus Peking berichtet (siehe hier oder auch hier). Leider ist sie im Moment mit Blechfisch Markus Rogan untergetaucht.

Grund genug für den „Kurier“, sich nach Ersatz umzusehen. Und so berichtet heute Erich Vogl (???) ansatz- und erklärungslos von einer „feinen Pressereise“ aus China. Eines vorweg: Von der Qualität einer Christine Reiler ist er mindestens so weit entfernt wie Eva Pölzl von der Berufsbezeichnung Moderatorin.

Erich Vogls spannender Reisebericht: Er verirrt sich vor dem Abendessen und bringt seinem portugiesisch-deutschen Kollegen das Wort „Fluchtseidel“ bei. Spannend! Sowas erlebt man eben nur in China …

Wir wollen unsere Christine zurück!

Ente gut, Ente blond

August 15, 2008


Ich gebe zu, es gab hier in letzter Zeit einen Christine-Reiler-Overkill … aber einmal muss es noch sein und außerdem ist dieser Blondinenwitz wirklich ganz kurz.

Also: Was für einen Kulturschock hat Christine Reiler eine Blondine in Peking erlebt, wenn sie davon in ihrer Kurier-Kolumne dermaßen begeistert berichtet:

„Sich in China ein wenig treiben zu lassen und sich auf die asiatische Kultur und Mentalität einzulassen braucht für einen Westler anfangs vielleicht etwas Überwindung, aber es lohnt sich.“

a) Sie hat eine buddhistische Zeremonie in Peking besucht
b) Sie wurde in die Grundlagen chinesischer Kalligraphie eingeweiht
c) Sie war Pekingente essen

Kleiner Hinweis: Quak.

Kein Drama? Christine in Peking (2)

August 12, 2008

Christine Reiler musste heute wieder einmal staunen – diesmal über das Schwimmstadion. Und sie staunt zurecht, denn: „Selbst aus Hochhäusern ragt dieses gewaltige Schwimmstadion heraus.“ Das ist nun wahrlich eine imposante Vorstellung.

Weiterhin beklagt sie den Mangel an passenden Sprechchören für Schwimmer: „Wir Österreicher haben naturgemäß einen schweren Stand, wenn es darum geht, unsere Schwimmer anzufeuern.“

Genau, das ist uns einfach von Natur aus nicht mit auf den Weg gegeben worden … Skifahrer anfeuern: Null problemo! Fußballer anfeuern: Das flutscht nur so raus! Aber bei Schwimmern bleibt uns Österreichern naturgemäß jeder Anfeuerungsschrei in der Kehle stecken.

Doch immerhin: Österreich bekommt von Reiler die Absolution und muss nicht länger schluchzend und weinkrampfgeschüttelt das Ausscheiden von Schatzerl Markus Rogan beklagen: „Was ist schon passiert? Kein Drama, Markus ist ausgeschieden. Die Welt geht nicht unter.“

Wirklich nicht? Wir zweifeln noch.

Schulaufsatz aus Peking

August 12, 2008

Bei der „Kronen Zeitung“ ist man schon vor längerer Zeit daraufgekommen: Kolumnen im Schulaufsatzstil kommen an. Darum gibt es bei der Krone ein geschniegeltes Teenagermädel, dass dort über die Freuden, Sorgen und Ängste der österreichischen Teenager schreibt.

Jetzt endlich hat auch der „Kurier“ nachgezogen und sich für seine Schulaufsatzkolumne zum Thema Sport Christine Reiler geangelt. Sie wissen schon, die Ex-Miss, die als Rogan-Anhängsel quer durch die österreichische Medienlandschaft grinst.

In ihrem Aufsatz „Mein Sommerurlaub“ „Bitte mehr Nationalstolz“ erzählt sie über ihre Abenteuer in Peking: „Ich bin jetzt einige Tage hier und habe eine Reihe von Eindrücken gesammelt.“ Leider nicht nur gute – denn ausgerechnet im österreichischen Bereich des olympischen Dorfes sieht man keine riesengroßen Nationalflaggen hängen, sondern „ein paar Fetzerl, kaum größer als Taschentücher.“ Reiler ist empört, dass die Österreicher nicht das Gefühl vermitteln, „dass eine Mannschaft aus Sportlern wie eine große Familie ist.“ Wie wahr – schließlich war Reilers Schatzi Markus Rogan ja auch einträchtig mit den anderen österreichischen Sportlern bei der Eröffnungsfeier … oder?

Und auch wenn das olympische Dorf „eine echte Wucht“ ist, am Abend haben Christine und Markus „ihr Wunder erlebt“: Markus durfte einfach nicht in den Bus für Journalisten. Und Christine kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus: „Irgendwie komisch: Sobald du als Sportler deinen geschützten und akkreditierten Bereich verlässt, hast du keine Rechte mehr.“ Wir meinen: Ein Fall für Amnesty International!

Wir freuen uns schon jetzt auf neue Reiler-Abenteuer in Peking!