
Bei der „Kronen Zeitung“ ist man schon vor längerer Zeit daraufgekommen: Kolumnen im Schulaufsatzstil kommen an. Darum gibt es bei der Krone ein geschniegeltes Teenagermädel, dass dort über die Freuden, Sorgen und Ängste der österreichischen Teenager schreibt.
Jetzt endlich hat auch der „Kurier“ nachgezogen und sich für seine Schulaufsatzkolumne zum Thema Sport Christine Reiler geangelt. Sie wissen schon, die Ex-Miss, die als Rogan-Anhängsel quer durch die österreichische Medienlandschaft grinst.
In ihrem Aufsatz „Mein Sommerurlaub“ „Bitte mehr Nationalstolz“ erzählt sie über ihre Abenteuer in Peking: „Ich bin jetzt einige Tage hier und habe eine Reihe von Eindrücken gesammelt.“ Leider nicht nur gute – denn ausgerechnet im österreichischen Bereich des olympischen Dorfes sieht man keine riesengroßen Nationalflaggen hängen, sondern „ein paar Fetzerl, kaum größer als Taschentücher.“ Reiler ist empört, dass die Österreicher nicht das Gefühl vermitteln, „dass eine Mannschaft aus Sportlern wie eine große Familie ist.“ Wie wahr – schließlich war Reilers Schatzi Markus Rogan ja auch einträchtig mit den anderen österreichischen Sportlern bei der Eröffnungsfeier … oder?
Und auch wenn das olympische Dorf „eine echte Wucht“ ist, am Abend haben Christine und Markus „ihr Wunder erlebt“: Markus durfte einfach nicht in den Bus für Journalisten. Und Christine kommt aus dem Staunen gar nicht mehr heraus: „Irgendwie komisch: Sobald du als Sportler deinen geschützten und akkreditierten Bereich verlässt, hast du keine Rechte mehr.“ Wir meinen: Ein Fall für Amnesty International!
Wir freuen uns schon jetzt auf neue Reiler-Abenteuer in Peking!