Jetzt haben wir es also überstanden, das Madonna-Konzert auf der Wiener Donauinsel. Was es jetzt noch zu überstehen gilt, ist die Nachberichterstattung in „Österreich“.

Die übernimmt dort natürlich „Experte“ Thomas Zeidler. Er hat es zwar inzwischen geschafft, die Tour nicht mehr unter dem Motto „Sticky & Sweat“ laufen zu lassen (richtig wäre „Sticky & Sweet“), doch mit dem Englisch hapert es nach wie vor.
„Allright Vienna“, soll Madonna dem begeisterten Publikum entgegengerufen haben – nun gut, „alright“ gehört auch zu den wirklich kniffligen Englisch-Vokabeln, dessen Schreibweise ganz andere Kaliber verzweifeln lässt …

Mal schauen, wie es mit den Deutschkenntnissen aussieht:
„Sie stieg noch am Rollfeld die Mercedes-Limousine …“
„Vor den Säunen versuchten Ticket-Schwsarzhänder verzweifelt ihre Karten zu verramschen (aein schlechtes Geschäft).“
„Bei ‘She’s the One’ küsste eine Tänzerin im Madonna-Style der achziger Jahre“
„Eingehüllt in einen weißen Bademantel mit dem Dancing Queen und von einer Polizeieskorte begleitet, ging es mit 150km/h wieder zum Flughafen.“
„Schon zum zweiten Song ‘Beat Goes On’ bewies Ortskenntnis und fuhr dann im coolen Gangsta-Cadillac den 25 Meter Steg entlang.“
Harter Stoff! Was Thomas Zeidler sonst noch auffiel:
- Madonna bedachte ihre Fans aus der schwarzen Limousine mit einem „Papst-ähnlichen“ Winken … also das hätten wir gerne näher erklärt: Hat sie das Papst-Winken einfach nicht zu 100 % hinbekommen oder hat sie sich vom Pontifex nur die Grundwinkbewegung abgeschaut und danach locker gefreestylt?
- Madonnas Privatjet hat das Kennzeichen LZ-YUM – investigativer Journalismus lebe hoch!
- Madonna startet ihr Konzert 25 Minuten zu früh – eine Meinung, die „Österreich“ österreichexklusiv vertritt … andere Medien sind vielmehr der Meinung, dass das Konzert eine halbe Stunde zu spät begann.
Update: „Österreich“ steht mit seiner „25 Minuten zu früh“-Meinung tatsächlich alleine da. Von Seiten der Veranstalter heißt es: „Mit einer Verspätung von etwa 40 Minuten betrat dann endlich Madonna die Bühne.“